Schüler

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Ausstellung in der MSS: Krieg und Flucht in einer Kaffeemühle

In einem Schaufenster in der Marga-Spiegel-Sekundarschule sind derzeit Objekte aus dem Stadtmuseum zu sehen. Was nach heiler Welt ausschaut, hat aber eine ganz bittere Vorgeschichte.


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Arien (15) und Hewa (15) stehen vor einem Schaufenster in der Marga-Spiegel-Sekundarschule. In einem Holzkasten sind Exponate des Werner Stadtmuseums zu sehen. Mit solchen Ausstellungsstücken verbindet man häufig positive Geschichten.
Arien und Ewa, die einst in Syrien lebten, tun das nicht. Zumindest nicht ausnahmslos. Sie haben die Objekte selbst ausgesucht - auch weil sie bestimmte Erlebnisse und Erinnerungen mit ihnen verbinden. Weil diese Gegenstände eine besondere Bedeutung für sie haben.

Kaffeekultur verbindet
„Mama hat uns immer Musik vorgespielt, wenn meine Geschwister und ich krank waren. Musik bedeutet mir viel“, sagt Arien. Sie hat sich deswegen für ein Symphonium, eine Art Spieluhr, entschieden. Hewas Wahl ist hingegen auf eine alte Kaffeemühle gefallen - weil die Kaffeekultur Menschen verbindet, wie sie erklärt.
Kaffee trinke man schließlich überall gerne - auch in geselliger Runde, fast schon wie bei einem kleinen Ritual. Da gebe es keinen Unterschied zwischen den Völkern und Kulturen. Alles friedlich also. Das, was die beiden 15-Jährigen da so erzählen, als sie am Schaufenster stehen, klingt eigentlich recht harmonisch, beinahe schon idyllisch. Als Arien dann jedoch einen Moment darüber nachdenkt, wie das damals in Syrien war, als ihre Mutter ihnen Musik vorgespielt hat, da senkt die Schülerin langsam den Kopf.
„Ich will da nicht wieder hin zurück. Auch nicht, wenn irgendwann wieder Frieden ist. Das war alles viel zu schlimm...“. Dann stockt sie und Raid Alahmad, der als Übersetzer an ihrer Seite sitzt, schiebt kurz und knapp ein Wort hinterher: „Trauma“
Ariens und Hewas Geschichten stimmen nachdenklich. Auch wenn man ähnliche Erzählungen schon oft gehört hat, seit die als „Flüchtlingswelle“ oder „Flüchtlingsstrom“ bezeichnete Zuwanderung von Menschen aus Krisengebieten nach Deutschland zugenommen hat.


Hürden des Nachzugs
Erzählungen von zerbombten Heimatstädten. Von Familienmitgliedern, die man auf der Flucht nach Deutschland verloren, aber inzwischen wiedergefunden hat. Dass manche von ihnen nicht mehr am Leben sind, andere allerdings schon - jedoch noch immer in der Heimat ausharren müssen. Darunter sind auch zwei von Hewas Schwestern.
„Wir haben noch Kontakt. Sie leben noch. Manchmal geht es ihnen gut, manchmal schlecht“, sagt die 15-Jährige. Als ihr Vater sie, ihre Mutter und die dritte Schwester per Antrag auf Familiennachzug nach Deutschland holte, durften die beiden nicht mit, da sie bereits älter als 18 waren.
Ganz schön schwere Kost. Und doch passt sie irgendwie in eine kleine alte Kaffeemühle. 

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Das Projekt

- Die Aussteluung "geschichte unterwegs" gibt es nicht nur in der MArga Spiegel Schule sondern auch bei Rewe Symalla im Horne-Center zu sehen.

- 12 Schüler mit Migrationshintergrund aus dem Deutsch-als-Zweitsprache-Kurs der 6. bis 9. Klasse der Marga Spiegel Schule haben sich an dem Projekt beteiligt.

- Bei der Gestaltung der Schaukästen wurden sie von der Tischlerei Hols unterstützt.

- Gefördert wurde die Aktion vom Land und dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna.

 

Quelle: www.ruhrnachrichten.de

Viele neue Bücher in der Schulbibliothek

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Bib-Bücher

Die Stadt Werne hat unserer Schule in diesem Jahr 3000€ nur für Bücher zur Verfügung gestellt.
So konnten viele aktuelle Sachbücher, Mangas, Romane usw. neu gekauft werden.
Vielen Dank an das Bibliotheksteam (Darleen, Florentin, Linus, Phillip, Thilo, Tim) und Frau Schürkmann von der Stadtbibliothek, die dafür gesorgt haben, dass die Bücher ab jetzt ausgeliehen werden können.
Außerdem haben wir nun auch mehrere Zeitschriftenabonnements, so dass ihr ab sofort zu den Öffnungszeiten in Zeitschriften lesen könnt.
Alle Bücherwünsche, die in unser „Bücher-Wünsche-Buch“ eingetragen wurden, sind erfüllt.

Komm vorbei!

Die Schulbibliothek ist in jeder Mittagspause und an den kurzen Schultagen in der ersten großen Pause geöffnet.

RuhrTalent an der MSS

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In der Essener Lichtburg wurden zum vierten Mal neue Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Schülerstipendienprogramm RuhrTalente aufgenommen. Mit dabei war auch Thilo Lochthofen, der in diesem Jahr in das Stipendienprogramm aufgenommen wurde.

RuhrTalente hat mittlerweile fast 600 Stipendien für Jugendliche aller Schulformen aus dem Ruhrgebiet vergeben und ist mit aktuell fast 300 Stipendiatinnen und Stipendiaten das größte Schülerstipendienprogramm in Nordrhein-Westfalen. Die Förderung richtet sich gezielt an Bildungsaufsteiger*innen und umfasst Seminare, Sprachreisen, Workshops, persönliche Beratung und finanzielle Unterstützung bis zum Beginn einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das Land NRW wird ab 2020 dauerhaft in die Finanzierung des RuhrTalente-Schülerstipendienprogramm einsteigen. Die RAG-Stiftung plant zudem ein umfassendes RuhrTalente-Alumni-Programm.

Weiterlesen: RuhrTalent an der MSS

Antenne Unna-Klassenkampf 2019

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Auch in diesem Jahr nahmn die Klasse 9A an dem Klassenkampf von Antenne Unna teil.
Jeden Tag um 7, 9 und 11 Uhr, schickte Antenne Unna über WhatsApp drei verschiedene Aufgaben. Die Lösungen der Aufgaben mussten bis 13 Uhr zurückgeschickt werden. Bei den verschiedenen Aufgaben kam es unter anderem auf Teamarbeit, Geschicklichkeit und Kreativität an. Es gab aber auch Aufgaben bei denen man Glück brauchte. Die erste Woche begann mit einer Zeichenaufgabe, anschließend gab es Höraufgaben und zum Experimentieren kam es auch schon.

 Hier eine Auswahl von den Aufgaben zum Mitraten:
-    Antenne Unna Klassenkampf auf den Boden schreiben. Es ist egal ob mit Kreide, Büchern, Körpern oder ganz anders. Die kreativste Idee bekommt einen zweiten Punkt.
-    Wie gut kennt ihr euch in Hamburg aus? An welchem Ort in Hamburg könnt ihr in 5 Minuten zum Flughafen, zur Kirmes, in den Schnee und zum Bahnhof?
-    Ein Klassenfoto und ganz wichtig mit Lehrer.

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-    Rechenaufgabe: Wie kann man die Zahl 666 um die Hälfte vergrößern, ohne zu rechnen?
-    Wir suchen den Schüler aus der Klasse, der als erstes im Jahr Geburtstag hat. Als Beweis brauchen wir ein Foto vom Personalausweis, Schülerausweis, der Krankenkassenkarte oder etwas Ähnlichem.
-    Wie heißen Songs in diesem Audio und von wem sind sie?

-    Experiment: Ihr braucht dazu: Ein Glas Wasser, drei bis vier Büroklammern und Spülmittel. Was passiert, wenn man die Büroklammern vorsichtig ins Wasser legt (zum Beispiel mit einer Gabel) und wenn man dann Spülmittel ins Wasser gibt? Als Beweis ein Video.
-    Es wurden 10 Leute aus dem Kreis Unna gefragt ob sie schonmal in Hamburg waren. Was schätzt ihr wie viele „JA“ gesagt haben? Wer richtig tippt, bekommt einen Punkt.
-    Rätsel: Stell dich aufrecht in einen Raum. Drehe dich um 90 grad nach rechts und gehe fünf Füße vor. Nun drehe dich ein weiteres mal nach rechts und gehe zehn Füße vor. Jetzt drehe dich 90 grad nach links und gehe drei Füße nach vorne. Anschließend drehe dich ein weiteres Mal nach links und gehe erneut zehn Füße vor. Zum Schluss drehe dich ein letztes Mal um 90 grad nach links und laufe acht Füße nach vorne. Wo bist du?

-    Welches ist das älteste Buch an eurer Schule? Findet das älteste Buch an eurer Schule und schickt uns ein Foto vom Buch und vom Erscheinungsjahr. Die Klasse mit dem ältesten Buch, bekommt den Punkt.
-    Als nächstes gibt es eine Stadtführung als Höraufgabe. In der Aufgabe sind ein paar Fehler. Welche entdeckt ihr?
-    Rätsel: Ich mag es warm. Man kann auf mir reiten. Mit meinen Hufen komme ich locker durch Gebiete, für die ein Mensch schonmal 40 Tage braucht. Dabei muss ich nur selten etwas trinken, doch wenn ich trinke, dann bis zu 200 Liter in einer halben Stunde. Wer bin ich?

-    Wir suchen die besten Papierflugzeug- Bastler- und- Flieger. 6 Schüler aus eurer Klasse basteln jeder ein Papierflugzeug. Dann geht es in die Sporthalle. Alle 6 stellen sich mit den selbstgebastelten Papierflugzeugen an den Sechs- Meter- Kreis vom Handball. Auf drei wird geworfen. Pro Flieger der im Tor landet, gibt es einen Punkt.
-    Rätsel: Welche Kommune bei uns im Kreis Unna suchen wir? (Höraufgabe)
-    Freitag, der Wochentag der mittlerweile für die Fridays- for- Future Demos bekannt ist. Stellt alle eure Trinkflaschen auf den Tisch und schickt uns ein Foto davon. Die Klasse mit den meisten wiederverwendbaren Trinkflaschen bekommt einen Punkt.
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 Mit 78,5 Punkten hat unsere Schule den 6.Platz erreicht. Wir freuen uns auf die nächste Runde.

 


Fair Mobil ist da!

Schule anders erleben-das ist der Anspruch des Programms „Stark im MiteinanderN“. Mit dem Fair Mobil, einem von insgesamt vier Programmbausteinen, haben die Partner/innen ein Angebotspaket geschnürt, das Lösungsansätze für eine konstruktive  Konfliktkultur bietet. Am 08.07. und 09.07. machte das Fair Mobil an der Marga Spiegel Schule für den 7.Jahrgang halt. Schüler/innen durchliefen insgesamt zehn erlebnispädagogische und gewaltpräventive Stationen.

In Gruppen wurden mit Schülerinnen und Schülern Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt, die ihnen die Möglichkeit bieten, gemeinsam Aspekte positiven sozialen Verhaltens zu erleben. Sensibilisierung für Gewalt und Konflikte im Schulalltag, Förderung von Kooperation sowie Aggressions- und Spannungsabbau stehen als Ziele dabei im Vordergrund. 

An der Marga Spiegel Schule erlebten Schüler/innen, dass Schule auch Lernmöglichkeiten und Erfahrungsräume außerhalb des Unterrichts eröffnet. Spielerisch in der Bewältigung gestellter Aufgaben, in kurzen Diskussionen oder im Rahmen erlebnispädagogischer Elemente tauschten sie unterschiedliche Werthaltungen aus, entwickelten alternative Handlungsideen und erprobten aktiv kooperative Fähigkeiten.

1. Klassenkompass
Die Schüler benennen Orte an der Schule und um das Schulleben herum, die sie mit Gewalt, Bedrohung und Unsicherheit verbinden. Sie bewerten diese Orte und stellen diese grafisch im Rahmen eines vorgefertigten Posters dar.

2. Der scharfe Blick
Fotos mit unterschiedlichen Konflikt- und Gewaltsituationen werden ausgelegt. Die Schüler wählen Bilder aus, die ihnen besonders auffallen und begründen ihre Wahl. Ziel ist es, zu erkennen, dass Gewalt in sehr unterschiedlichen Formen auftreten kann und dass psychische Gewalt genauso schlimm sein kann wie körperliche.

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3. Blindes Vertrauen
An dieser Station steht Kooperation, Kommunikation und Vertrauen im Mittelpunkt des  Geschehens. Die Schüler stellen sich in einem Kreis auf, so dass sie sich gegenseitig sehen können und werfen sich den Klingelball zu. Doch zwei von den Schülern tragen Augenmasken und zwei andere Schüler Schallschutzkopfhörer. Gemeinsam im Team muss die Gruppe Absprachen und Strategien entwickeln, um die Teilnahme jedes Einzelnen zu garantieren.

4. Bus umkrempeln
Die beiden Gruppen sollen in einem bestimmten Spielfeld, in dem jeder Schüler einen Platz zugewiesen bekommen hat, den Standort wechseln. Verschiedenen Spielregeln erschweren jedoch dieses Vorhaben.

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5. Zaunkönig
Der Stationsmoderator gestaltet mit Hilfe von Seilen einen spinnennetzartigen Zaun. Die Schüler müssen nacheinander mit Hilfe der anderen durch verschiedene große Öffnungen des Zauns klettern, ohne die Seile zu berühren. Jede Öffnung darf dabei nur einmal benutzt werden. Als Hilfsmittel haben die Schüler ein Brett zur Verfügung.

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6. Teamkran
Der Teamkran ist ein Koordinations- und Kooperationsspiel, bei dem mehrere Bauklötze mit einem von allen Schülern geführten “Kran“ aufeinander gestapelt werden müssen. An einer Scheibe sind 12 Schnüre angebracht. Die Schüler halten nun jeweils 2 Schnüre, so dass sie die Scheibe durch die Luft führen können. An der Unterseite der Scheibe ist mit einer Kette ein triangelförmiger Anker aus Draht angebracht. Mit diesem Anker kann in eine Einkerbung der Holzklötzchen gegriffen werden, so dass sie anzuheben sind.

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7. Gemeinsam sind wir stark
Gemeinsam soll versucht werden, den Schüler, der auf dem laufenden A steht, sicher über eine bestimmte Strecke zu bewegen.

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8. Sonne und Blitz
Mit einem mit „Sonne „ und „Blitz“ markiertem Würfel wird reihum gewürfelt. Sonne und Blitz symbolisieren angenehme und unangenehme Gefühle. Je nach gewürfeltem Symbol, wird eine vorbereitete Karte gezogen und die entsprechende Aufgabe gelöst (Malen, Pantomime, Erzählen etc.)

9. Das gläserne Zimmer
Mit Hilfe eines Raumteilers erstellen die Schüler Regeln für ihr Zimmer.  Anhand verschiedener Schiebereglervorgaben können sie unterschiedliche Einstellungen vornehmen. So können sie beispielsweise bestimmen, nach welchen Regeln sie sich miteinander unterhalten wollen, wer Zutritt zu ihrem Zimmer hat, wie viel Privatsphäre sie haben wollen usw.. Der Überraschungseffekt besteht darin, dass sich die Schüler nach Fertigstellung ihres Zimmers „hinter der Kulisse“ begeben und dort sehen, dass die Einstellungen, die sie in ihrem Zimmer in der realen Welt vorgenommen haben, 1:1 in ihrem Profil im sozialen Netzwerk wieder zu finden sind. Verdeutlicht wird dies durch die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten wie Chat, durch die Privatsphäreneinstellungen oder Kontaktdaten usw..

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10. Safer Hacking
Bei diesem Quizspiel zum Thema Cyberkompetenz beantworten die Schüler Fragen aus 5 verschiedenen Kategorien ( Chat, Computer, Internet, Handy und soziale Netzwerke) in jeweils 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Bei jeder richtig beantworteten Frage wird das entsprechende Feld auf der Punktetafel umgedreht und es erscheint ein Buchstabe eines Passwortes. Wen alle Fragen aus einer Kategorie richtig beantwortet wurden, ist das Passwort geknackt.

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BISS

KAoA

 

 

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