Unterrichtszeiten & Stundenraster

Fächer

Leistungsbewertung

Alle wichtigen Informationen zum Thema „Leistungsbewertung“ können Sie sich hier downloaden.

Lernstudio

Kompass Jahrgang 5/6

  • Lernstudios werden in der Regel von einem Mitglied des Klassenlehrerteams durchgeführt.
  • Im ersten Halbjahr des Jahrgangs 5 werden die einstündigen Lernstudios als fachbezogene Lernstudios (eine Stunde pro Hauptfach) durchgeführt. Mit Beginn des zweiten Halbjahres können sich die SuS zunehmend verdienen (nach Kompetenz der SuS und auf Widerruf) selbstständig zu wählen, an welchen Aufgaben sie arbeiten möchten.
  • Ein Lernstudio sollte folgenden Ablauf haben:
  • Zu Beginn jedes einstündigen Lernstudios lernen die SuS in Einzelarbeit (schriftlich) zehn Minuten lang Englisch- (und Französisch-) Vokabeln. 

  • In der Einzelarbeits- und in der Austauschphase können die SuS sich an ausgewiesene Lernexperten in der Klasse wenden. Dabei soll gelten: brain – book – buddy – boss. 

  • In den Hauptfächern Englisch, Mathe und Deutsch erhalten die SuS Lernaufgaben zur Weiterarbeit im Lernstudio. Diese werden auf dem Whiteboard für alle sichtbar notiert. 

  • Lernaufgaben werden für eine komplette Woche aufgegeben. 

  • Die Lernaufgaben sollen an das individuelle Niveau der SuS angepasst sein und mindestens zwei Niveaustufen umfassen. 

  • Wenn alle Lernaufgaben beendet sind, dürfen die SuS aus einem Pool mit attraktivem Material wählen. 

  • In den anderen Fächern sollen im Jahrgang 5 keine Aufgaben gegeben werden. 

  • Besondere Leistungen und eine gute Arbeitshaltung im Lernstudio werden über Belohnungsaufkleber im Schulplaner zurückgemeldet. 

  • Das Lernstudio Deutsch (halbstündig) dient zur Förderung grundlegender Deutschkompetenzen wie z.B. des Rechtschreibens und Lesens sowie der Sprachförderung. Dies kann insbesondere durch Lernexperten aus den höheren Jahrgängen zusätzlich erfolgen. 

In den iPad-Klassen ab Jahrgang 6 werden die Aufgaben über das Aufgabenmodul bei iServ bereitgestellt und ebenfalls auf dem Whiteboard der Klasse notiert.

  • Die Aufgaben der Lehrperson sind:
    • Schaffen einer guten Lernatmosphäre
    • Einhaltung der Struktur
    • Motivation
    • Lernberatung
    • Nicht zwingend die fachliche und inhaltliche Kontrolle der Aufgaben

Fördern & Fordern

Fördern an der MSS

Alle neuen Schüler durchlaufen in den ersten drei Schulwochen des 5. Schuljahres eine zentrale Eingangsdiagnose in den Bereichen Rechtschreiben, Lesen und Mathematik. Hier stellen wir fest, was die Kinder an guten Kenntnissen und Fähigkeiten bereits mitbringen und in welchen Bereichen wir den Schülern gegebenenfalls noch Unterstützung anbieten. Wir lassen uns bis zu den Herbstferien im 5. Jahrgang Zeit, die Kinder über diese Diagnose hinaus, im Alltag zu beobachten. So können wir die Ergebnisse der Eingangsdiagnose gesicherter einordnen und rund um die Herbstferien entsprechende Förderempfehlungen ausgeben. Nach den Herbstferien starten dann in der Regel parallel zu den im Stundenplan integrierten Lernstudio-Zeiten wöchentlich halbstündige Förderangebote in kleinen Gruppen bis maximal 10 Schüler. Die Förderangebote umfassen vor allem – Lesen und Rechtschreiben stärken (LRS) – Leseförderung mit Hörbuchlesen – Rechenförderung Bei besonderen Bedarfen bieten wir u.a. auch Graphomotorik-Training, Deeskalationstraining oder auch individuelle Förderbausteine in unserer Förder-Insel an.

Forderprojekte

1. Einstein-AG: Die Einstein-AG ist ein Forderprojekt für Schüler, die immer schon einmal zu einem selbstgewählten Thema forschen wollten. Im Rahmen der AG, die ein- bis zweistündig wöchentlich stattfindet, erstellen die Teilnehmer Expertenarbeiten und Präsentationen zu ihren Themen, die sie geladenen Gästen am Schuljahresende im Rahmen einer Projektabschlussfeier vorstellen.

2. Bilingualer GL-Unterricht: Schüler des 10. Jahrgangs aus den Englisch E-Kursen erhalten die Möglichkeit, am zweisprachigen Gesellschaftslehre-Unterricht teilzunehmen. Hier werden Themen aus dem Bereich Geschichte, Erdkunde, Wirtschaft und Politik auf Englisch bearbeitet. Somit erhalten die Teilnehmenden zusätzlich zum regulären Unterricht zwei Stunden Englisch und erweitern somit ihre Vokabelkenntnisse. Filmanalysen, historische Reden und Romanausschnitte auf Englisch zu verfassen, bereitet optimal auf eine an unsere Schule anschließende Oberstufe oder Berufsausbildung vor.

Unser Schulhund Rosi

Unsere Schulhündin Rosi wurde im Jahr 2022 geboren und ist ein Dalmatiner, der ursprünglich aus Warendorf stammt. Sie lebt seit ihrer zehnten Lebenswoche bei Frau Blum und hat sich seitdem zu einem fröhlichen, verschmusten und sehr lernfreudigen Hund entwickelt. Rosi liebt die Aufmerksamkeit der Menschen um sie herum und lässt sich besonders gut über Futter motivieren. Das macht das Lernen für sie zu einem großen Vergnügen und neue Tricks beherrscht sie meist sehr schnell. Im Umgang mit den Kindern zeigt Rosi ein ruhiges und ausgeglichenes Verhalten. Sie kann klar und deutlich signalisieren, wann sie eine Pause braucht, sodass selbst jüngere Schülerinnen und Schüler gut erkennen können, wenn Rückzug für sie wichtig ist. Rosi verteidigt keine Ressourcen, erhebt also weder Ansprüche auf Futter, noch auf ihre Spielsachen.

Sie ist nicht nur unserer Schulhündin, sondern auch ganz oben auf der Beliebtheitsskala und sowohl im Kollegium als auch bei den Schülerinnen und Schülern sehr gern gesehen.

Auch Rosi hat als Hund natürlich noch die eine oder andere Besonderheit, die sie ausmacht. Wenn Rosi sich sehr freut und aufgeregt ist, braucht sie eine emotionale Stütze in Form eines Kuscheltieres. Am beliebtesten in ist da ihr rosa Stoffschwein. Wenn sie dieses Mal nicht in der Nähe hat, kann man bei ihr das ganz typische Dalmatiner-Grinsen sehen. Ja, Rosi zeigt Zähne, wenn sie sich freut und bringt damit ihr große Freude zum Ausdruck.

In der Schule hat Rosi ihre festen Lieblingsstationen in einer festgelegten Route. Zunächst begrüßt sie jeden Morgen als Erstes unseren Schulleiter Herrn Steiner und holt sich da die erste Portion Leckerlies ab. Anschließend geht sie auf den direkten Weg zu unsere Sekretärin Frau Michalzik für die zweite Portion, um dann gestärkt mit Frau Blum in den Tag zu starten.

Frau Blum und Rosi haben gemeinsam eine einjährige Ausbildung zum Therapiebegleithund- und Schulhundteam absolviert und diese im Oktober 2025 erfolgreich abgeschlossen. Sie gibt es nur im Doppelpack und als Team, welches nicht getrennt werden darf.

Die tiergestützte Arbeit hat ihren Ursprung in pädagogischen und therapeutischen Konzepten, bei denen Tiere gezielt eingesetzt werden, um Entwicklungs-, Lern- und Heilungsprozesse zu unterstützen. Grundlegend geht man davon aus, dass Tiere durch ihre besondere Art der Kommunikation, ihre Unvoreingenommenheit und ihre beruhigende Wirkung einen Zugang zu Menschen schaffen können, der auf rein pädagogischem Wege manchmal schwerer zu erreichen ist.

Für die tiergestützte Arbeit kommen ganz unterschiedliche Tiere infrage. Je nach Zielsetzung und Rahmen arbeiten Fachkräfte unter anderem mit Pferden, Hunden, Kleintieren wie Kaninchen oder Meerschweinchen, aber auch mit Alpakas oder manchmal sogar mit Nutztieren. Jedes Tier bringt andere Stärken, Fähigkeiten und Bedürfnisse mit, sodass immer genau geprüft wird, welches Tier für welche Zielgruppe und welche Situation geeignet ist.

Hunde sind dabei besonders wertvolle Begleiter in der pädagogischen Arbeit. Sie suchen in der Regel aktiv die Nähe zu Menschen, sind gut trainierbar, lassen in den Schulalltag integrieren und können klare Signale senden, die auch Kinder gut verstehen. Ihre freundliche, neugierige und zugleich souveräne Art macht es möglich, dass sie sowohl in Gruppen als auch individuell eingesetzt werden können.

 

Dass die Arbeit mit Hunden so gut funktioniert, hat mehrere Gründe:

  • Hunde reagieren unmittelbar auf menschliches Verhalten und spiegeln Stimmungen, wodurch Kinder sich selbst und ihre Wirkung besser wahrnehmen können.
  • Sie begegnen den Schülerinnen und Schülern wertfrei und ohne Vorurteile, was besonders das Selbstwertgefühl stärkt.
  • Ihre Anwesenheit wirkt beruhigend und strukturiert zugleich, da klare Regeln und Rituale im Umgang mit dem Hund automatisch zu mehr Achtsamkeit, Ruhe und Orientierung führen.

Die Einsatzmöglichkeiten von Hunden im Rahmen der tiergestützten Arbeit sind nahezu unbegrenzt. Wichtig ist jedoch, dass man immer die Ressourcen des Hundes berücksichtigt, damit das Zusammenspiel für alle Beteiligten sicher und wirksam bleibt. Rosi ist ein Hund der stabile Gruppen benötigt und feste Strukturen bevorzugt, weshalb sie zum einen als Klassenhund der Klassenleitung von Frau Blum eingesetzt wird. Außerdem arbeitet sie besonders gern in kleinen Gruppen, die nicht ständig wechseln. Diese sind auch ideal, um eine effektive Förderung zu bieten.

Tiergestützte Arbeit kann dabei immer ganz unterschiedlich gestaltet sein. Sie kann aktiv erfolgen, indem das Kind direkt mit dem Hund arbeitet, ihm Signale gibt oder kleine Aufgaben mit ihr durchführt. Ebenso kann sie passiv stattfinden, etwa indem der Hund im Raum anwesend ist, Ruhe ausstrahlt oder eine dritte Person die Signale gibt, während das Kind eine Aufgabe bearbeitet. Darüber hinaus kann tiergestützte Arbeit sogar in Abwesenheit des Hundes stattfinden, zum Beispiel, wenn Kinder etwas für den Hund gestalten, ein Bild für ihn malen oder einen kleinen Parcours planen. Alle Formen haben ihren eigenen Wert und können sinnvoll eingesetzt werden.

 

Ein wichtiger Grundsatz für die Arbeit mit Hunden besteht jedoch darin, dass jede geplante Intervention grundsätzlich auch ohne Hund möglich sein muss. Falls der Hund eine Situation nicht mehr leisten kann oder eine Pause benötigt, darf der Ablauf für die Kinder dennoch nicht zusammenbrechen.

 

Grundsätzlich hat die tiergestützte Arbeit mit Rosi vielfältige positive Effekte:

  • Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen, wie Empathie, Rücksichtnahme und Achtsamkeit
  • Schaffung ruhigerer Klassen und Verbesserung des Lernklimas
  • Unterstützung beim Aufbau von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Steigerung der Motivation zum Lernen und zur Mitarbeit
  • Hilfe bei der Bewältigung von Schulangst und Stressreduktion
  • Förderung der motorischen Fähigkeiten
  • Möglichkeit, soziale Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten zu üben, indem Kinder am und mit dem Hund lernen

Rosi kommt aktuell in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:

  • Vorstellung in den 5. Klassen
  • MINT – Bereich NW5/6 zum Thema Haustiere
  • Matheförderung der Basiskompetenzen im Jahrgang 5
  • Verbesserung der Lesefähigkeiten in Klasse 6
  • Teilweise Mitwirkung in der Sportakademie (geplant)
  • Unterstützung von Angeboten der Schulsozialarbeit
  • Individuelle Fördermaßnahmen nach Bedarf und Kapazität, um gezielt andere Termine oder spezielle Förderbedarfe abzudecken

Rosi besucht die Schule in der Regel zwei- bis selten dreimal pro Woche und ist maximal zweimal am Tag aktiv, während sie außerhalb dieser Einsätze die Möglichkeit hat, sich auszuruhen und zu entspannen. Dies ist durch das Tierschutzgesetz geregelt und festgelegt.

Alle Konzepte rund um den Einsatz von Rosi liegen der Schulleitung vollständig vor und werden regelmäßig aktualisiert. Die Schulhunderegeln können Sie bequem im Downloadbereich einsehen. Darüber hinaus führen wir ein sorgfältiges Protokoll, in dem alle Tierarztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen und der aktuelle Impfstatus von Rosi dokumentiert werden. Mindestens einmal im Jahr findet außerdem eine umfangreiche Kernuntersuchung statt, um sicherzustellen, dass Rosi weiterhin gesund ist, Freude an ihrer Aufgabe hat und für den Einsatz im Schulalltag geeignet bleibt. Für alle Eventualitäten stehen Notfallpläne bereit, auf die die beteiligten Kolleginnen und Kollegen jederzeit Zugriff haben, damit im Bedarfsfall schnell und verantwortungsvoll gehandelt werden kann.

Ein besonders wichtiger Aspekt ist der sensible Umgang mit Allergien und Ängsten. Der Kontakt mit Rosi ist stets freiwillig. Kein Kind wird gezwungen, direkten Kontakt zum Hund aufzunehmen oder an Angeboten teilzunehmen, wenn es das nicht möchte. Gleichzeitig bieten wir auf Wunsch auch die Möglichkeit an, behutsam mit Kindern an ihrer Hundeangst zu arbeiten – immer im eigenen Tempo und mit klaren Grenzen, die das Kind vorgibt.

Sollte bei Ihrem Kind eine Hundehaarallergie oder eine relevante Unverträglichkeit bestehen, teilen Sie uns dies bitte unbedingt bereits bei der Anmeldung oder der Klassenleitung mit. Wenn Unterrichtsinhalte mit Rosi stattfinden, besteht die Möglichkeit, dass betroffene Schülerinnen und Schüler währenddessen in einer parallelen Lerngruppe beschult werden. So stellen wir sicher, dass alle Kinder geschützt bleiben und zugleich von den pädagogischen Angeboten profitieren können – ganz so, wie es ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

  1. Wie achten wir auf das Wohlbefinden des Hundes und wie erkennt man Stresssignale?

Rosis Stresssignale sind sehr gut erkennbar, da sie beginnt zu gähnen, sich zu schütteln, den Kopf wegdreht oder zu züngeln. Diese Signale können auch Kinder sehr schnell verstehen und erkennen. Meistens zieht sich Rosi jedoch bereits vorher zurück und nimmt sich selbstständig eine Pause. Für die Arbeit hat sie zwei feste Decken: eine Arbeitsdecke und eine Ruhedecke. Auf der Ruhedecke darf sie nicht berührt werden, denn sie dient ihr als geschützter Rückzugsort. Dieser Bereich ist für alle Schülerinnen und Schüler tabu. Liegt Rosi in ihrem Körbchen, wird sie ebenfalls nicht gestreichelt.

  1. Welche grundlegenden Regeln gibt es im Umgang mit Rosi?

Die wichtigsten Regeln sind leicht verständlich und helfen, dass alle Einsätze sicher und angenehm ablaufen:

  • Wenn Rosi auf ihrer Decke liegt, wird sie nicht angefasst.
  • Wir nehmen Rosi nichts weg.
  • Auf dem Flur wird ihr Name nicht ständig gerufen.
  • Bevor wir den Hund anfassen, fragen wir immer vorher.
  • Frau Blum immer erst Fragen, wenn man ihr ein Leckerlie geben möchte. Leckerlies geben wir immer aus der flachen Hand.
  1. Wie wird mit Datenschutz und Fotos umgegangen?

Die Kinder dürfen mit vorheriger Absprache Fotos von Rosi machen. Da Rosi ein Tier ist und ohnehin öffentlich in der Schule sichtbar ist, stellt das Fotografieren und Zeigen der Bilder grundsätzlich kein Problem dar. Wichtig ist lediglich, dass auf den Fotos keine anderen Kinder erkennbar sind, wenn diese Bilder veröffentlicht werden sollen und das Handy nur während des Fotos machen verwendet wird und anschließend wieder weggelegt wird.

  1. Wer trägt die Verantwortung im Schulhundteam?

Die hauptverantwortliche Bezugsperson für Rosi ist Frau Blum. Sie und Rosi sind ein festes Hund-Mensch-Team.

Stellvertretend übernehmen im Notfall Herr Bente, Frau Bomke, Frau Lanzerath, Herr Schulz und Herr Steiner.

Alle Entscheidungen über Einsätze, Pausen, Belastung und Tagesrhythmus trifft ausschließlich Frau Blum, da sie als ausgebildete Fachkraft den Hund am besten kennt und einschätzen kann.

  1. Wie sind Versicherung und Haftung geregelt?

Rosi ist selbstverständlich haftpflichtversichert.

Im Hinblick auf Unfallprävention achten wir darauf, dass Einsätze nur in sicheren, vorbereiteten Räumen stattfinden und dass die Schulhundregeln eingehalten werden. Vor jedem Einsatz führt Frau Blum einen kurzen „Wohlfühl-Check“ durch, um sicherzustellen, dass Rosi einsatzbereit ist.

  1. Welche Ziele verfolgt die Schulhundarbeit?

Die Arbeit mit Rosi soll Kindern ein positives Lernumfeld bieten und ihnen ermöglichen, sich auf neue Art zu öffnen, besonders in Bereichen, die ihnen schwerfallen. Durch die ruhige, wertfreie Anwesenheit eines Hundes entsteht ein angenehmes Lernklima, das Motivation stärkt, Konzentration fördert und Lernfortschritte erleichtert.

  1. Wie läuft ein typischer Schulhund-Einsatz ab?

Jeder Einsatz wird sorgfältig vorbereitet. Rosi wartet im Raum oder holt die Kinder gelegentlich am Klassenraum ab. Die Begrüßung findet meist über einen kleinen „Fußcheck“ statt. Danach wird den Kindern die geplante Intervention vorgestellt. Währenddessen liegt Rosi ruhig auf ihrer Decke. Die Arbeit kann aktiv, passiv oder in Kombination stattfinden.

Ein Einsatz dauert etwa 30 Minuten. Darin haben die Kinder die Möglichkeit, auf spielerische Weise Fähigkeiten zu vertiefen. Am Ende gestalten die Kinder oft noch etwas für den Hund, sodass alle mit einem positiven Gefühl aus dem Einsatz gehen.

  1. Wie oft findet die Arbeit mit Rosi statt?

Rosis Einsätze sind klar begrenzt, um ihr Wohlbefinden zu schützen. Sie kann maximal zwei- bis dreimal pro Woche und bis zu zweimal am Tag arbeiten. Die Ressourcen des Hundes stehen immer an erster Stelle. Alle Einsätze werden dokumentiert und evaluiert, sodass Lernfortschritte sowie Belastung und Wirkung kontinuierlich im Blick bleiben.

Wahlpflichtunterricht

Wahlpflichtfächer ab Klasse 7

Allgemeine Informationen

Gemäß der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO S I) haben unsere Schüler ab Klasse 7 ein weiteres Hauptfach zu wählen. An der Marga-Spiegel-Sekundarschule sind dies die nachfolgenden Wahlpflichtfächer:

  • Französisch
  • Darstellen und Gestalten
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
  • Arbeitslehre
    > Schwerpunkt Technik mit Wirtschaft
    > Schwerpunkt Hauswirtschaft mit Wirtschaft
  • Informatik


Was ist eigentlich Wahlpflichtunterricht?

Neben dem Pflichtbereich, der eine grundlegende und allgemeine Ausbildung vermittelt, bietet der Wahlpflichtbereich den Schülern die Möglichkeit, ihren persönlichen Interessen in einer selbst gewählten Richtung weiter nachzugehen.


Was sollte man noch wissen?

  • Das gewählte Wahlpflichtfach (WP-Fach) wird bis Klasse 10 belegt und ist Hauptfach. Es werden also Klassenarbeiten geschrieben.
  • Der Wahlpflichtbereich umfasst zunächst 2 Unterrichtsstunden pro Woche.
  • Die Leistungen in diesem Fach sind mitentscheidend bei der Vergabe des Schulabschlusses. Für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe muss das WP-Fach am Ende der Klasse 10 mindestens mit der Note „befriedigend“ abgeschlossen werden.

Nähere Informationen zum Wahlpflichtbereich finden Sie hier:

https://margaspiegel.padlet.org/meuche/xf9jn4gtb0pz17ss

Fachleistungsdifferenzierung

Elterninformation zur Fachleistungsdifferenzierung in Englisch, Mathematik, Deutsch und Chemie

Am Ende der Klasse 6 entscheidet die Zeugniskonferenz, d. h. alle Lehrer, die Ihr Kind unterrichten, auf Vorschlag des jeweiligen Fachlehrers, ob ein Kind entsprechend seiner Leistungsfähigkeit in den Fächern Englisch und/oder Mathematik von Klasse 7 an den „Grundkurs“ oder den anspruchsvolleren „Erweiterungskurs“ besucht. Ebenso werden die Schüler je nach ihrer Leistungsfähigkeit ab dem 9. Jahrgang im Fach Deutsch und Chemie unterschiedlichen Kursen zugewiesen. Ein Wechsel zwischen den Kursen bleibt zum Schuljahresende (in Ausnahmefällen zu den Halbjahren) weiterhin möglich. 

Die Entscheidung, ob ein Schüler am Unterricht des G-Kurses oder des E-Kurses teilnimmt, trifft die Zeugniskonferenz am Ende des vorhergehenden Schuljahres auf der Grundlage der Leistungen und damit der Note im jeweiligen Fach und nach pädagogischen Gesichtspunkten. Mit der Kurszuweisung am Ende des 6. Jahrgangs sind jedoch die weitere Schullaufbahn und damit die erreichbaren Abschlüsse keineswegs endgültig festgelegt. G-Kurse und E-Kurse des entsprechenden Faches werden weitestgehend themengleich unterrichtet, und auf beiden Niveaus werden Grund- und Zusatzforderungen im Unterricht vermittelt, so dass die leistungsstärkeren Schüler des G-Kurses teilweise Leistungen erbringen können, die auch dem Niveau des E-Kurses entsprechen. Wenn sich die Leistungen im G-Kurs über eine gewisse Zeit deutlich verbessert haben, ist ein Wechsel zum Schuljahresende oder zum Halbjahr in den E-Kurs möglich, ebenso kann bei einer anhaltenden Leistungsverschlechterung im E-Kurs ein Wechsel in den G-Kurs erforderlich werden. Die Zeugniskonferenz entscheidet jeweils, ob dieser Wechsel sinnvoll ist und wann er stattfinden soll. 

Durch den je nach der Leistungsentwicklung auch in den höheren Klassen noch möglichen Kurswechsel bleibt für alle Schüler die Offenheit der Schullaufbahn und die besondere Durchlässigkeit der Schulform Sekundarschule auch nach der 7. Klasse erhalten. Bis zum Ende der Jahrgangstufe 9 bleiben damit die Chancen auf einen Kurswechsel offen. 

Alle vier Differenzierungsfächer haben unmittelbare Auswirkungen auf die Schulabschlüsse am Ende des 10. Jahrgangs. Für den „Mittleren Schulabschluss“ müssen die Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 10 mindestens zwei und für den „Mittleren Schulabschluss mit der Qualifikation für die Oberstufe“ mindestens drei Erweiterungskurse erfolgreich besucht haben. 

Gemeinsames Lernen

Getreu unserem Motto „miteinander-voneinander-füreinander“ werden bei uns alle Schüler mit ihren individuellen Voraussetzungen willkommen geheißen.
Unsere Schule lebt von der Reichhaltigkeit der unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen, der unterschiedlichen sozialen und kulturellen Herkunft und den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen die unsere Schüler mitbringen.

Unsere Schule begreift diese Vielfalt als Chance für ein bereicherndes Miteinander und als Möglichkeit unsere Schüler auf ein Leben in einer bunten, vielfältigen Gesellschaft vorzubereiten. Die MSS ist eine Schule für alle. Auch Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gehören dementsprechend selbstverständlich zu uns und werden im Rahmen des Gemeinsamen Lernens bei uns beschult. Wir sind bemüht allen Förderschwerpunkten gerecht zu werden, sind aber vor allem daran interessiert für jedes Kind den bestmöglichen Förderort zu finden. Das kann in einigen Fällen auch eine Förderschule sein.

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind bei uns in nahezu jeder Klasse vertreten. Jedem Jahrgang ist ein Sonderpädagoge zugeordnet, die im Austausch mit den Klassen- und Fachlehrer die individuelle Entwicklung eines Schülers mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf begleitet und als Ansprechpartner für die Kollegen und Erziehungsberechtigten zur Verfügung steht.
Alle Kollegen unterrichten die Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen kompetenzorientiert. Der Blick auf ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten steht dabei im Vordergrund. Im Rahmen eines sonderpädagogischen Prozessmodells aus Diagnostik, Förderplanung, individueller Förderung und regelmäßiger Evaluation werden die Lernvoraussetzungen und Bedürfnisse der Schüler regelmäßig überprüft und bilden damit das Fundament für individuelle Angebote im Schulalltag.

Wir nutzen für die individuelle Förderung verschiedene Formen der inneren (unterschiedliche Aufgaben/-niveaus innerhalb des Klassenverbandes) und äußeren Differenzierung. Außerdem haben sich die einzelnen Jahrgänge auf ein einheitliches Classroom-Management geeinigt.
Im Rahmen der äußeren Differenzierung bietet die Marga-Spiegel-Schule eine Vielzahl von Förderangeboten, wie zum Beispiel Förderung der Grapho- und Psychomotorik, das Projekt „Kinder ins Beet“, therapeutisches Reiten, individuelles Lesetraining, Kommunikationstraining, Deeskalationstraining und vieles mehr.

Als Anlaufpunkte im Schulalltag stehen der Ankerplatz, als Rückzugs- und Auszeitraum und vornehmlich zur Förderung im emotional-sozialen Bereich, sowie die Förder-Insel, als Ort der individuellen fachlichen Förderung zur Verfügung.

Ein multiprofessionelles Team, bestehend aus vier Sonderpädagogen, einem Heilpädagogen, drei Schulsozialarbeitern und Regelschulkräften koordiniert und organisiert die verschiedenen Förderangebote. Die Teammitglieder arbeiten mit den Schülern, den Kollegen, den Erziehungsberechtigten und außerschulischen Partnern zusammen, um eine bestmögliche Förderung sicherzustellen.

Einen wichtigen Pfeiler im gemeinsamen Lernen stellen zudem unsere Schulbegleiter dar. Sie begleiten einzelne Schüler im Schulalltag und unterstützen sie bei der erfolgreichen Teilnahme am Unterricht und im sozialen Miteinander.

Deutsch als Zielsprache

Der DaZ-Bereich stellt sich vor

An der Marga-Spiegel-Schule werden auch Schüler unterrichtet, die ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kommen. Dies sind vorwiegend Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder der Ukraine.

Diese Schüler werden unserer Schule durch das Kommunale Integrationszentrum zugeordnet. Sie werden bei uns in teilweise äußerer Differenzierung beschult, das heißt, sie werden einer Regelklasse zugeordnet und nehmen am Unterricht und Schulleben dieser Regelklasse teil. Für eine bestimmte Anzahl an Unterrichtsstunden verlassen sie diese Klasse und nehmen am DaZ-Unterricht teil.

Dieser DaZ-Unterricht hat zum Ziel, dass die Schüler Deutsch lernen und befähigt werden, am Fachunterricht der Regelklasse teilzunehmen.

Dies passiert nicht von heute auf Morgen. Es ist vorgesehen, dass diese Schüler zwei Jahre in der Erstförderung sind und vermehrt DaZ-Stunden bekommen. In dieser Zeit bekommen sie einen Lernstandsbericht, der ihre Fortschritte in der deutschen Sprache sichtbar macht. Außerdem können in den Fächern Noten gegeben werden, in denen dies schon möglich ist.

An der Marga-Spiegel-Schule findet der DaZ-Unterricht in unterschiedlichen Gruppen statt, die aufsteigend nach den Deutschkenntnissen geordnet sind.  Die Einteilung in diese Gruppen findet jedes Halbjahr neu statt, somit kann individuell auf die Lernfortschritte eingegangen werden. Seit Anfang 2022 haben wir eine Extragruppe mit ukrainischen Schülern, die auch von einer ukrainisch sprechenden Ehrenamtlichen unterstützt wird.  Seit Anfang 2023 haben wir auch eine Gruppe eingerichtet, die die Alphabetisierung einiger Schüler unterstützt.

Im Anschluss an die Erstförderung (zwei Jahre) findet auch die Zweitförderung an der MSS statt. Diese hat einen geringeren Stundenumfang und findet im Rahmen von ein bis zwei Wochenstunden statt. Hier steht der Anschluss an den Fachunterricht im Vordergrund und es kann auf individuelle Schwächen eingegangen werden.

Zentraler Ort für den DaZ-Unterricht ist der DaZ-Raum A217, in dem die meisten Gruppen unterrichtet werden. Aufgrund der Größe einiger Gruppe wird aber auch auf andere Räume ausgewichen.

Das DaZ-Team unterrichtet mit dem Lehrwerk Logisch aus dem Klett Verlag (Kurs- und Arbeitsbuch, Intensivtrainer). Des Weiteren werden unterschiedliche Materialien zur Wortschatzerweiterung, Grammatik, Rechtschreibung und Leseförderung genutzt. Diese werden teilweise auch selbst angefertigt.

Seit 2021 setzen wir das Konzept DaZ-Digital um. Dieses sieht die Ausstattung jedes DaZ-Schülers mit einem iPad vor. Wir arbeiten in diesem Bereich mit unterschiedlichen Apps, wie z.B. Sag es auf Deutsch (Wortschatz und Grammatik), Anton, Learning Apps, usw. aber auch mit Internetplattformen wie binogi und dem vhs-Portal. Binogi ist hier eine Internetplattform, die alle Schüler mit Hilfe von Videos zu ganz vielen Fachthemen in den unterschiedlichen Fächern unterstützt. Diese Videos können in vielen verschiedenen Sprachen gesehen werden und unterstützen die Schüler beim Lernen der Unterrichtsinhalte. Die Nutzung dieser Plattform durch alle unsere  Schüler wird von der Stadt Werne unterstützt.