Unsere Schule

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Schritt für Schritt in die gesicherte Normalität

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Auch die Kinder der Klasse 7a der Marga Spiegel-Sekundarschule haben sich an das Tragen der Masken im Unterricht gewöhnt. Foto: Christoph Volkmer

Werne. Seit anderthalb Wochen läuft der Unterricht an der Marga-Spiegel-Sekundarschule nach den Sommerferien wieder. Bekanntlich gilt für Schüler an weiterführenden Schulen und Berufsschulen sogar im Unterricht die Maskenpflicht. WERNEplus hat nachgefragt, wie Schüler und Lehrer damit und den anderen Corona-Einschränkungen klarkommen.

„Zunächst einmal ist es schön, dass wir wieder in den normalen Alltag des Präsenzunterrichts zurückgekehrt sind, bei dem alle Schüler anwesend sind“, sagt Hubertus Steiner. Schon vor dem Ende der Sommerferien hatten der Schulleiter und sein Team die Entscheidung gefasst, zum Start des neuen Schuljahrs an der Bahnhofstraße 1 nicht gleich mit vollem Programm loszulegen.

Statt Ganztagsunterricht befindet sich die Schule bis zum Ende dieser Woche noch im Halbtagsunterricht, was bedeutet, dass alle Jahrgangsstufen mit insgesamt 794 Schülern um kurz nach 13 Uhr Feierabend haben. Das ändert sich am kommenden Montag, 24. August, für den neunten und zehnten Jahrgang, die ab dann wieder bis in den Nachmittag um kurz nach 15 Uhr Unterricht haben. „Wenn das gut funktioniert, fahren wir eine Woche später den gesamten Betrieb auch für die unteren Jahrgänge wieder hoch“, kündigt Steiner an. Nach aktuellem Stand der Planungen soll dann ein Brötchenwagen dafür sorgen, dass die Schüler sich vor dem Nachmittagsunterricht noch einmal stärken können, denn für die Inbetriebnahme der Mensa wird derzeit noch an einem Corona-Konzept gearbeitet.

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Schulleiter Hubertus Steiner ist derzeit nicht nur als Pädagoge, sondern als Planer für den Schulalltag unter Corona-Bedingungen gefragt. Foto: Christoph Volkmer

Dass nicht alles direkt auf Hochbetrieb gefahren wird, ist dem Schulleiter wichtig. „Wir wollen nichts über das Knie brechen und dann nach zwei Wochen scheitern, sondern möchten Schritt für Schritt in die gesicherte Normalität zurückkehren.“ Die Maskenpflicht sei für Lehrer und Schüler gleichermaßen belastend, sagt Steiner. „Man gewöhnt sich aber daran. Die Schüler machen das vorbildlich. Wir haben keinerlei Schwierigkeiten, dass die Schüler das nicht einsehen“, unterstreicht der Schulleiter. Dem Kollegium steht bei gewissen Situationen im Klassenraum frei, ob sie den Schutz tragen oder nicht. „Aber die Kollegen nehmen die Masken dennoch nicht ab – aus Solidarität mit den Schülern. Das finde ich vorbildlich“, berichtet Steiner weiter.

Für die Durchführung des Unterrichts bedeuten die Masken keine Einschränkung. Aufgrund des guten Wetters muss auch keine Sportstunde ausfallen, denn die finden derzeit alle draußen statt. Geändert hat sich für die Schüler nur, dass sie sich nicht alle gleichzeitig, sondern in Kleingruppen und mit Abstand umziehen. Bis das Wetter im Herbst wieder schlechter wird, hofft Steiner auf eine Ansage von der Landesregierung, was im Sportunterricht erlaubt ist und was nicht.

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Die Masken müssen Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen und Berufsschulen auch im Unterricht tragen. Foto: Christoph Volkmer

„Schule ist aktuell eigentlich ein Management-Unternehmen geworden. Mit Pädagogik habe ich momentan eher wenig zu tun“, beschreibt Steiner die vielen Aufgaben, die auch nach der ersten Woche noch zu erledigen sind. „Ich kümmere mich jetzt beispielsweise darum, die Firmen abzutelefonieren, um herauszufinden, wo es noch Material für die Einrichtung von Spuckschutz an den Lehrerpulten gibt.“ Um die Organisation unter Corona-Bedingungen zu optimieren, treffen sich Lehrer, Schüler und Eltern immer freitags, um Ideen zur Verbesserung zu erörtern. Ein erstes Ergebnis ist, dass Schüler nicht mehr nur durch den Haupteingang in die Schule kommen.

Aufgrund des jungen Kollegiums müssen übrigens kaum Lehrer der Sekundarschule wegen hohen Risikos für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung aus dem Homeoffice arbeiten. Dennoch fehlen derzeit knapp 20 Prozent des Kollegiums wegen Mutterschutz, Elternzeit oder Schwangerschaft. „Das ist eine Hausnummer, die wir zu bewältigen haben. Aber das kennen wir schon, daher ist das für uns nicht so dramatisch“, so der Schulleiter.

Quelle: www.werne-plus.de

 

 

MSS verabschiedet 169 Schülerinnen und Schüler

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Die Marga Spiegel-Sekundarschule verabschiedete insgesamt 169 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs. Aufgund der Pandemiebestimmungen und des großen Jahrgangs hatte sich die Schulleitung entschieden, die Entlassfeier in diesem Jahr klassenweise in sechs Einzelveranstaltungen durchzuführen.

So konnten Leitung und Lehrer in feierlicher Atmosphäre den Schülerinnen und Schülern ihre durchweg guten Zeugnisse im Foyer der Schule mit ausreichend Abstand überreichen.

In seiner Abschlussrede, die Schulleiter Hubertus Steiner dementsprechend auch sechsmal halten musste, erinnerte er an den holprigen Start vor sechs Jahren, als die Marga-Spiegel-Schule zum ersten Mal Schüler im Aufnahmeverfahren abgelehnt hatte und erst nach Elternprotesten wieder ein sechster Zug eingerichtet wurde. Für ihre Disziplin und ihren Fleiß beim „Homeschooling“ während des Shut-Downs lobte Steiner die gesamte Schülerschaft und die Eltern.

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Besonderer Dank galt dem Ehepaar Korte, das sich über Jahre im Förderverein engagiert hatte. Hubertus Steiner überreichte ein Dankeschön-T-Shirt.

Dass 39 SchülerInnen die Fachoberschulreife und 66 SchülerInnen die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht haben, wertete Steiner als großen Erfolg der Arbeit der Schule. Die besten Schülerinnen und Schüler wurden mit Buchgutscheinen geehrt.

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Kooperation besiegelt

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hinten v.links: Amir Mirsakarimi, Christian Stangrecki, unten v.links: Damian Müller, Hubertus Steiner

Die Marga Spiegel Sekundarschule und die Klingele Paper & Packaging Group machen sich im Bereich Berufliche Orientierung in Zukunft gemeinsam auf den Weg, Schülerinnen und Schülern den Weg ins Berufsleben zu erleichtern.

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung, die die Werkleiter Herr Amir Mirsakarimi und Christian Stangrecki für die Firma Klingele und Hubertus Steiner als Schulleiter am Donnerstag unterzeichneten, wurde die bereits erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit auf solide Füße gestellt. Die Anbahnung dieser Kooperation ist der engagierten Arbeit der Kollegen Jasmin Kubiak, Markus Lehnen und Andreas Groß-Weege von der Marga Spiegel Sekundarschule und den für die Ausbildung und Einstellung zuständigen Klingele-Mitarbeitern Frau Claudia Vieter und Herrn Damian Müller zu verdanken.
Zwischen den Vertragspartnern besteht Einigkeit, dass die zunächst auf ein Jahr befristeten Vereinbarungen auf eine langfristige und nachhaltige Kooperationsvereinbarung ausgerichtet sind.
Zu den wesentlichen Bausteinen gehören die Berufsfelderkundung in Form von Tagespraktika, drei-wöchigen Betriebspraktika der 9. und 10. Jahrgänge, Werkbesichtigungen für Schüler und Lehrer, sowie die Teilnahme an Berufsinformationsabenden. Im Zuge der sehr produktiven Unterzeichnungsgespräche einigten sich die Partner zudem auf die Möglichkeit von Langzeitpraktika.
Zum hohen Stellenwert von Kooperationen mit einem starken Partner aus der Wirtschaft äußerte sich der Schulleiter Hubertus Steiner: „ In Zeiten wachsender Bedeutung von beruflicher Orientierung in der Schulausbildung wissen wir uns als Schule mit einem derart großen Global Player wie die Klingele Paper& Packaging Group gut aufgestellt für eine umfassend breit aufgestellte Betreuung  unserer Schülerinnen und Schüler in der Schullaufbahn und darüber hinaus. Für uns ist das ein großes Plus in unserem Portfolio.“
Dass sich auch für die Firma Klingele durch diese Kooperation eine „win-win“ Situation ergibt, erläuterten die Werkleiter Amir Mirsakarimi und Christian Stangrecki: „Durch die enge Kooperation mit der Marga Spiegel Sekundarschule können wir unsere Praktikums- und Ausbildungsplätze mit jungen Menschen aus Werne besetzen und überregionale Aktivitäten zur Gewinnung von Nachwuchskräften sind dadurch wahrscheinlich nicht mehr notwendig. Darüber hinaus können unsere Anforderungsprofile viel besser berücksichtigt werden, da die verantwortlichen Lehrer die Stärken ihrer Schüler und die Anforderungen von Klingele kennen. Dadurch können die Lehrer geeignete Kandidaten im Vorfeld gezielt auswählen. Wir freuen uns auf die Kooperation und hoffen, dass wir in den kommenden Jahren vielen jungen Menschen bei Klingele eine gute berufliche Perspektive anbieten können“.
Der Kooperationsvertrag wird an der Marga Spiegel Schule Eingang finden in die schulinternen Lehrpläne und das Schulprogramm.

Verhaltensregeln während der Coronazeit

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die Verhaltensregeln und die Hygiene-Vorschriften an der MSS während der Coronazeit finden Sie hier.

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Unterricht in Zeiten von Corona, die 10er machen es vor

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    Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

    auf den folgenden Links erhalten Sie eine Übersicht über unsere Unterrichtsfächern und die dazugehörigen Unterrichtsthemen für das Schuljahr.

    Gerne möchten wir Ihnen auch den Sinn und Zweck der Jahrespartitur erläutern:

    • Besser strukturiertes und vernetztes Lernen
    • Mehr aktive Lernzeit an fächerübergreifenden Themen
    • Fächerübergreifendes Denken
    • Individualisierte und selbstgesteuerte Lernprozesse sind stärker möglich
    • Bündelung auf weniger Methodenkompetenz, die zur gleichen Zeit geübt wird
    • Mehr zusammenhängender Raum für soziales Lernen

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