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Toller Sommerferien-Kurs macht Kinder für den Schulstart flott

Chancenwerk SummerSchoolWerne2020 Kim und Natalie

Vom 20. Juli bis zum 07. August 2020 hat die Stadt Werne einen Sommerferienkurs an der Marga-Spiegel-Sekundarschule organisiert. Der gemeinnützige Bildungsverein Chancenwerk e.V. hat dort Schüler*innen der Marga-Spiegel-Sekundarschule und des Anne-Frank-Gymnasiums beim Lernen gefördert. Obwohl sie eigentlich Ferien hatten, waren die Kinder insgesamt motiviert und haben den Kurs mit Freude absolviert.
Anlass für diesen Kurs war, dass viele Schüler*innen wegen der Coronavirus-bedingten Schulschließungen im Lernstand zurückgefallen sind und daher beim Lernen Unterstützung benötigten. Die Stadt Werne hat die Organisation übernommen und den Bildungsverein Chancenwerk e.V. mit der Lernförderung beauftragt. Im Rahmen dieses Kurses wurden die teilnehmenden Schüler*innen vormittags in zwei Gruppen im Rahmen eines Lernförderangebotes unterstützt. Jede Lerneinheit dauerte 120 Minuten. Insgesamt nahmen 21 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-7 an den Kursen teil, davon sieben Kinder des Anne-Frank-Gymnasiums und 14 Kinder der Marga-Spiegel-Sekundarschule. Die Lernförderung wurde von erfahrenen Chancenwerk-Mitarbeitenden geleitet und betreut. Nachmittags konnten die Schüler*innen an einem Freizeitangebot teilnehmen.
Für die Lernförderung bekam jedes Kind seine eigenen, individualisierten cosinus-Hefte für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch. cosinus ist ein Lernfördersystem, mit dem Schüler*innen gezielt in ihren Basiskompetenzen gestärkt werden. Die Kinder füllen dafür zunächst einen wissenschaftlich fundierten Diagnose-Basiskompetenzentest (z. B. den Bielefelder Mathecheck) aus. Der Test wird digital ausgewertet, so dass Chancenwerk e.V. eine direkte Rückmeldung zum Lernstand des Kindes erhält. Sobald dessen Wissenslücken identifiziert sind, wird für jedes Kind ein individuelles cosinus-Lernpaket erstellt. Dieses enthält passend zugeschnittene Aufgaben, um Lernstoff zu wiederholen und zu vertiefen. Das Erlernte wird im Anschluss erneut mit einem Test überprüft. Dieser Test wiederum ist die Grundlage für das nächste gedruckte Lernheft, welches für die Schüler*innen nach digitaler Testauswertung automatisch generiert wird.
„Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass die Kinder wesentliche Defizite in ihren Lernständen aufwiesen. Daher haben wir schwerpunktmäßig mit den Kindern mit Hilfe unserer cosinus-Hefte Grundlagen in den Hauptfächern wiederholt, z. B. Bruchrechnen in Mathematik“, erklärt Kim Stratmann vom Chancenwerk-Lernteam. Mit Hilfe dieses Lernmaterials konnten die Chancenwerk-Mitarbeitenden die Schüler*innen abhängig von ihren individuellen Schwächen gezielt unterrichten und fördern. Dazu wurden die Kinder auch gleich zu Beginn gefragt, wo sie ihre eigenen Lernprobleme sehen und was ihnen Schwierigkeiten bereitet. Auch Dinge des Alltags wurden mit den Kindern geübt. So konnten einige Kinder die klassische Uhr nicht lesen, was direkt nachgeholt wurde.
Die Kinder wurden während des Kurses und auch am Ende um ein Feedback gebeten. Insgesamt fiel dieses sehr positiv aus. Insbesondere die cosinus-Hefte wurden sehr gelobt. „Mit den Aufgaben aus den Heften konnten die Kinder gut arbeiten. Die Kinder haben ihre Hefte größtenteils mit Freude und Interesse durchgearbeitet. Insbesondere die spielerische Gestaltung und das Levelsystem haben den Schüler*innen gefallen“, freut sich Natalie Calcagno von Chancenwerk e.V. Die eher lockere Lernatmosphäre im Vergleich zum Schulunterricht hat den Kindern zudem sehr gefallen. Insgesamt war das Ferienprogramm nach Ansicht der Lehrkräfte erfolgreich und die Kinder konnten viele Lücken aufarbeiten. Drei Wochen reichen wie erwartet zwar nicht aus, um alle Defizite zu beheben, aber die Lernfortschritte der Kinder während des Kurses waren deutlich erkennbar.

chancenwerk

 

 

Ausbildung unserer Medienscouts ist gestartet

Ausbildungsstart
Schüler und Lehrkräfte nehmen gemeinsam an der Fortbildung der Landesanstalt für Medien teil.
In diesem Schuljahr werden am Gymnasium St. Christophorus, dem Anne-Frank-Gymnasium und der Marga-Spiegel-Sekundarschule Schülerinnen und Schüler als Medienscouts aktiv. Dazu wurden die Schülerinnen Emily Hucke und Leonie Dobijata (beide 8A) sowie Simon Wördemann und Joel Zelaß (beide 8e) zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften Frau Miller und in Vertretung Frau Lefering auf einer ersten Fortbildungsveranstaltung der Landesanstalt für Medien in den Räumen der VHS Bergkamen mit weiteren Schulen des Kreises Unna fortgebildet. Ziel ist, die Schüler und Schülerinnen fit zu machen, damit sie als Medienexperten ihren Mitschülern „auf Augenhöhe“ bei Problemen wie Cybermobbing, Sexting, Datenmissbrauch und exzessiver Mediennutzung helfen. So können die ausgebildeten Medienscouts zukünftig vor allem in den neuen 5. Klassen eingesetzt werden, um den Umgang mit Klassenchats zu reflektieren und Chatregeln zu entwickeln. Sie können aber auch im Rahmen von Lehrerkonferenzen oder Elternabenden Erwachsene im Umgang mit Apps & Co. schulen und auf die Gefahren, aber auch Chancen von Mediennutzung aufmerksam machen.

Schüler und Lehrer besuchen Klingele

Ich bei klingele
 
Am 14.01.2020 hat Klingele die Schülerinnen und Schüler der Marga-Spiegel-Sekundarschule in Werne sowie deren Lehrer Jasmin Kubiak und Markus Lehnen  zu einer Werksbesichtigung eingeladen.
Die Schüler der 9. und 10. Klassen hatten die Möglichkeit das Unternehmen und die Produktion kennenzulernen. Der besondere Fokus dieser Veranstaltung wurde auf das Thema Ausbildung und Zukunft gelegt.
Nach der Begrüßung durch die Personalleiterin Claudia Vieter hat Christian Stangrecki, Werkleiter am Standort Werne, das Unternehmen vorgestellt. Die Klingele Gruppe hat weltweit 2500 Mitarbeiter und produziert rund 990 Mio. m² Wellpappe im Jahr. Klingele hat 27 Standorte, auf der ganzen Welt verteilt, unter anderem in Kuba, Skandinavien und Spanien.
„Wichtig ist es natürlich, in einem Unternehmen mit Standorten in vielen Ländern, dass man im Englischunterricht gut aufgepasst hat. Alles wird internationaler, Englischkenntnisse sind heutzutage ein „must have“!“, erklärte der Werkleiter den Schülern.
Weiterhin wurden auch die 7 unterschiedlichen Ausbildungsberufe kurz vorgestellt. Im gewerblichen Bereich werden neben der klassischen Ausbildung zum Packmitteltechnologen/in ab diesem Jahr zwei neue Ausbildungsberufe angeboten. Einer davon ist der Maschinen und Anlagenführer/in. In der zweijährigen Ausbildung lernt man die komplexen Produktionsmaschinen zu bedienen und sie instand zu halten. Der andere neue Ausbildungsberuf ist der des Medientechnologen/in. Bei diesem Ausbildungsberuf dreht sich alles um die Themen Farbe und Drucktechnik.
Bei der abschließenden Werksbesichtigung hatten die Schüler dann die Möglichkeit, die Produktion sowie die einzelnen Berufsbilder in der Praxis kennenzulernen.

14-jähriger Marga-Spiegel-Schüler ist ein „Ruhrtalent"

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Thilo Lochthofen hat ein Schülerstipendium erhalten. Hubertus Steiner, Schulleiter der Marga-Spiegel-Sekundarschule, (links) ist stolz auf das „Ruhrtalent“.

 

Wer als junger Mensch ein schweres Schicksal in der Familie erlebt, hat es in der Schule nicht immer einfach. In solchen Fällen besteht die Chance auf ein spezielles Schülerstipendienprogramm. Ein 14-jähriger Werner profitiert davon.

Werne – Der 14-jährige Thilo Lochthofen ist glücklich. Er hat sich bei den „Ruhrtalenten“, dem größten Schülerstipendienprogramm in Nordrhein-Westfalen, beworben – und wurde prompt angenommen. Damit erhält der Neuntklässler der Marga-Spiegel-Sekundarschule (MSS) nun individuelle Unterstützung auf dem Weg in seine berufliche Zukunft.
Das Stipendium ist nicht irgendeine Förderung. „Ruhrtalente“ richtet sich an Schüler aller Schulformen, die aus weniger privilegierten Familien kommen, sich aber trotzdem durch schulische Leistung, Engagement und Zielstrebigkeit auszeichnen. Thilo Lochthofen durchlebte zuletzt eine schwierige Zeit durch ein schweres Schicksal in der Familie. Nicht immer hatte er es einfach. Seine Klassenlehrerin Angelika Winkelmann machte ihn und seine Mutter auf das Stipendium aufmerksam. „Ich habe mich über die Chance sehr gefreut“, sagt Thilo.

Was er sich von dem Stipendium erhofft? „Ich möchte meinen Horizont in alle Richtungen ausweiten“, sagt der Schüler. Dazu gehören vor allem seine Englischkenntnisse. Die möchte er in einem Auslandsaufenthalt im zweiten Förderjahr aufbessern. Aber auch Nachhilfe könne er über das Stipendium erhalten. Besonders freuen würde er sich auf Kulturveranstaltungen wie Theater- und Konzertbesuche, die angeboten werden.
Schulisches und soziales Engagement erforderlich

Für die Bewerbung musste Thilo ein Motivationsschreiben einschicken und seine persönlichen Interessen und Ehrenämter schildern. Neben seiner schulischen Leistung und dem häuslichen Umfeld werden auch schulisches und soziales Engagement bewertet. Thilo ist Mitglied der Schülervertretung und hilft dem Team der Bühnentechnik.

„Talent hat nichts mit dem Elternhaus zu tun“, sagt Schulleiter Hubertus Steiner. Die Schule sei sehr stolz auf Thilo. Nur die wenigsten wüssten von dem Stipendium. „Wir wollen unsere Schüler motivieren, mal bei so etwas mitzumachen.“

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